Pasta Gamberetti e Pomodorini – Italienische Pasta mit Garnelen und Kirschtomaten
Entdecken Sie Pasta Gamberetti e Pomodorini – eine leichte italienische Pasta mit saftigen Garnelen, süßen Kirschtomaten und frischen Kräutern.

Pasta Gamberetti e Pomodorini ist ein Klassiker der italienischen Meeresküche, der in vielen Küstenregionen als leichtes, aromatisches Alltagsgericht geschätzt wird. Der Name bedeutet schlicht „Pasta mit Garnelen und kleinen Tomaten“ und findet sich in Italien oft auch als Pasta con Gamberetti e Pomodorini, Linguine ai Gamberi oder regional als Spaghetti coi Scampetti. Dieses Gericht vereint das Süße reifer Kirschtomaten mit der feinen Meeresnote frischer Garnelen – ein Zusammenspiel, das in Ligurien, Kampanien, Apulien und auf Sizilien eine lange Tradition hat.
Herkunft und kulinarische Tradition
Seinen Ursprung hat das Gericht in den Hafenstädten Süditaliens. Dort war der tägliche Fang lange Zeit die Grundlage der einfachen Küche: Garnelen, die morgens angeliefert wurden, landeten mittags in einer schnell zubereiteten Pasta. Die Tomaten stammten meist aus dem eigenen Garten oder vom lokalen Markt. Diese Verbindung aus lokaler Verfügbarkeit, einfacher Technik und maximalem Geschmack prägt das Gericht bis heute. Die italienische Küstenküche setzt bewusst auf wenige Zutaten, die jedoch von höchster Qualität sein müssen – und genau das zeigt sich bei dieser Pastaspezialität besonders deutlich.
Regionale Varianten
Die regionalen Varianten unterscheiden sich vor allem durch die Wahl des Olivenöls, der Pastaform und der Kräuter. In Ligurien verwendet man häufig Linguine, in Sizilien auch Busiati. In Apulien mischt man frische Chili mit Knoblauch, während man in Kampanien traditionell auf eine leichte Weißweinreduktion setzt. Manche Regionen ergänzen das Aroma mit etwas Zitronenschale, andere verzichten bewusst auf zusätzliche Säure. Entscheidend ist stets die Balance: Die Garnelen sollen leicht und saftig bleiben, die Tomaten dürfen nur so lange garen, dass sie aufplatzen und ihren süßen Saft freigeben.
Auch moderne Interpretationen haben ihren Platz gefunden. So ersetzen manche Köche heute einen Teil der Tomaten durch gelbe Datterini, die eine honigartige Süße beitragen. Andere ergänzen das Gericht um ein wenig Bottarga, um mehr Tiefgang zu erzeugen. Besonders in Norditalien serviert man es gelegentlich mit einem Hauch Sahne, auch wenn diese Variation im Süden kaum anzutreffen ist. Der Kern des Gerichts bleibt dennoch stets unverändert: Es ist eine Pasta, die von der Frische lebt und in ihrer Schlichtheit überzeugt.

Rezept und Zubereitung
Zutaten
- 400 gSpaghetti oder Linguine
- 300 gGarnelen, küchenfertig
- 250 greife Kirschtomaten
- 2Knoblauchzehen
- 1kleine rote Chili
- 80 mltrockener Weißwein
- Olivenöl extra vergine aus Italien kaufen
- Salz
- Schwarzer Pfeffer
- Frische Petersilie, fein gehackt
- etwasZitronenschale
Zubereitung
- 1Garnelen vorbereiten
Die Garnelen waschen und gut trocken tupfen.
- 2Tomaten halbieren
Die Kirschtomaten leicht salzen, damit sie sofort Saft freigeben.
- 3Knoblauch und Chili anschwitzen
In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen und den Knoblauch bei niedriger Hitze leicht anrösten. Chili dazugeben.
- 4Garnelen kurz anbrate
Die Garnelen in die Pfanne legen und nur wenige Sekunden pro Seite braten. Sie sollen weich bleiben, nicht austrocknen.
- 5Tomaten hinzufügen
Die Tomaten zu den Garnelen geben und alles kurz anziehen lassen.
- 6Mit Weißwein ablöschen
Den Wein zugeben und offen einkochen lassen, bis die Sauce leicht bindet.
- 7Pasta kochen
Die Nudeln in reichlich Salzwasser al dente garen.
- 8Pasta in der Pfanne schwenken
Die Nudeln direkt in die Pfanne geben und mit einem Schuss Kochwasser binden.
- 9Abschmecken und Servieren
Mit Petersilie, Pfeffer und optional etwas Zitronenschale verfeinern. Sofort servieren.

Kombinationsmöglichkeiten und Serviertipps
Beilagen
- Knuspriges Ciabatta
- Blattsalat mit Zitronendressing
- Gegrilltes Gemüse der Saison
Varianten
- Mit Zucchini: feine Zucchinistreifen kurz anbraten
- Mit gelben Datterini: süßer und fruchtiger im Geschmack
- Mit Bottarga: für mehr Umami und maritimen Tiefgang
Serviertipps
- Sofort servieren, damit die Garnelen saftig bleiben.
- Die Sauce nicht überwürzen – das Gericht lebt von Feinheit.
Die ideale Weinbegleitung vom Sommelier empfohlen
Ein frisches Pastagericht mit Meeresnote verdient leichte, mineralische Weißweine, die die Süße der Tomaten und die Zartheit der Garnelen unterstützen.
- Vermentino di Gallura
- Fiano di Avellino
- Pinot Grigio aus dem Friaul
- Grillo aus Westsizilien
Häufig gestellte Fragen zu Pasta Gamberetti e Pomodorini
Kann ich Pasta Gamberetti e Pomodorini auch mit Tiefkühlgarnelen zubereiten?
Pasta Gamberetti e Pomodorini können Sie auch mit Tiefkühlgarnelen zubereiten, sofern die Garnelen vollständig aufgetaut und gut trocken getupft sind.
Wie lange halten sich die Reste von Pasta Gamberetti e Pomodorini im Kühlschrank?
Die Reste von Pasta Gamberetti e Pomodorini halten sich im Kühlschrank maximal einen Tag, sollten aber möglichst frisch gegessen werden.
Welche Pastaform eignet sich am besten für Pasta Gamberetti e Pomodorini?
Die beste Pastaform für Pasta Gamberetti e Pomodorini sind Spaghetti oder Linguine, weil sie die leichte Sauce optimal aufnehmen.





