Pasta alla Cardinale – Das klassische italienische Rezept mit cremiger Tomatensauce
Entdecken Sie das Rezept für Pasta alla Cardinale: Tomatensauce, Pecorino und frische Eier vereint zu einem festlichen italienischen Klassiker.

Die Pasta alla Cardinale gehört zu den eleganten Klassikern der italienischen Küche. Schon der Name „Cardinale“ deutet auf eine gewisse Noblesse hin: In der kulinarischen Tradition Italiens wurde dieses Gericht häufig zu festlichen Anlässen oder in gehobenen Oster- und Weihnachtsmenüs serviert. Manchmal wird es auch schlicht als „Pasta mit Kardinalsauce“ bezeichnet, wobei der Bezug zur typischen roten Farbe und den luxuriösen Zutaten wie Eier, Pecorino und Tomaten besteht.
Ursprünglich stammt das Gericht aus Mittelitalien, insbesondere aus den Regionen Latium und Umbrien, wo Pasta mit reichhaltigen Saucen auf Ei-Basis traditionell sehr beliebt ist. Charakteristisch ist die Kombination aus cremiger Sauce, aromatischen Kräutern und einem leichten Hauch von Schärfe, meist durch frische Chilischoten oder Pfeffer, der der Pasta einen lebendigen Geschmack verleiht. Die Pasta selbst ist meist eine lange Sorte wie Spaghetti, Linguine oder Tagliolini, die die cremige Sauce optimal aufnimmt.

Rezept und Zubereitung
Zutaten
- 400 gPasta (Spaghetti oder Tagliolini)
- 200 gfrische Tomaten oder stückige Dosentomaten
- 2Eigelb
- 50 gPecorino Romano, frisch gerieben
- 1kleine Chilischote, fein gehackt
- 2 ELOlivenöl extra vergine aus Italien kaufen
- 1Knoblauchzehe, fein gehackt
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Frische Kräuter (Basilikum oder Petersilie) zum Garnieren
Zubereitung
- 1Pasta kochen
In reichlich Salzwasser al dente kochen und etwas Kochwasser aufbewahren.
- 2Sauce vorbereiten
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Chili kurz anschwitzen. Tomaten hinzufügen und bei mittlerer Hitze 10–12 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- 3Ei-Pecorino-Mischung
Eigelb mit Pecorino verrühren, leicht salzen.
- 4Pasta kombinieren
Die gekochte Pasta in die Tomatensauce geben. Pfanne vom Herd nehmen, Eigelb-Pecorino-Mischung unterrühren, ggf. etwas Kochwasser hinzufügen, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
- 5Anrichten
Mit frisch gehackten Kräutern bestreuen und sofort servieren.

Kombinationsmöglichkeiten und Serviertipps
Beilagenoptionen
- Frischer grüner Salat: Mit Zitronen-Olivenöl-Dressing
- Geröstetes Ciabatta: Ideal zum Auftunken der cremigen Sauce
- Gegrilltes Gemüse: Zucchini, Auberginen oder Paprika
Variationen
- Mit Pancetta: Kleine Würfel leicht anbraten und zur Sauce geben
- Mit Weißwein: Ein Schuss Weißwein in der Tomatensauce sorgt für zusätzliche Tiefe
Die ideale Weinbegleitung vom Sommelier empfohlen
Die Pasta alla Cardinale passt hervorragend zu leichten bis mittelschweren Weiß- und Rotweinen, die die cremige Sauce und die Tomatenfrische ergänzen:
- Vermentino (Toskana oder Sardinien)
- Pinot Grigio (Norditalien)
- Chianti Classico (mittelkräftig, Rotwein)
- Frascati Superiore (weiß, Latium)
Häufig gestellte Fragen zu Pasta alla Cardinale
Kann man Pasta alla Cardinale vorbereiten?
Pasta alla Cardinale kann nur bedingt vorbereitet werden. Die Sauce sollte frisch zubereitet werden, da das Ei sonst stockt. Sie können jedoch die Tomatenbasis 1 Tag vorher kochen und vor dem Servieren mit Eigelb und Pecorino vollenden.
Welche Pasta eignet sich am besten?
Am besten eignet sich lange, dünne Pasta wie Spaghetti oder Tagliolini nimmt die cremige Sauce am besten auf.
Ist das Gericht sehr scharf?
Das Gericht ist nicht sehr scharf. Die Schärfe ist mild, sie kommt nur leicht durch die Chilischote. Sie können diese je nach Geschmack reduzieren oder weglassen.
Kann man Pecorino durch Parmesan ersetzen?
Der Pecoiona kann durch Parmesan ersetzt werden, allerdings ändert sich der charakteristische, leicht salzige Geschmack, der typisch für Pecorino ist.





